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Lauren James trifft mit einem Traumtor, aber Arsenal übernimmt die Kontrolle im Champions-League-Viertelfinale

Lauren James zauberte ein sensationelles Tor fuer Chelsea, doch Arsenal dominierte das Women's Champions League-Viertelfinale mit einem 3:1-Sieg im Hinspiel.

Lauren James trifft mit einem Traumtor, aber Arsenal übernimmt die Kontrolle im Champions-League-Viertelfinale

Ein Tor, das den Eintritt allein wert ist

Manchmal kann ein einziger Moment des Glanzes die Schlagzeilen stehlen, auch wenn ein anderes Team das Spiel gewonnen hat. Lauren James gelang genau das am Montagabend, als sie aus etwa 25 Metern einen linksgeführten Schuss in den oberen Winkel des Emirates Stadium bog und 18.087 Zuschauer sowie Millionen von Fernsehzuschauern auf BBC Two sprachlos zurückliess.

Der Treffer, der in der 66. Minute fiel und Chelsea zu diesem Zeitpunkt mit 0:2 zurücklag, wurde in den Nachberichten als 'Traumtor', 'Knaller' und 'Moment des Glanzes' beschrieben. Ein BBC-Kommentator soll es angeblich als 'eines der besten Tore, die ich je gesehen habe' bezeichnet haben, wobei wir die genaue Zuschreibung nicht verifizieren konnten. Ehrlich gesagt ist es schwer, dem Gefühl zu widersprechen, egal wer es gesagt hat.

Das Gesamtbild: Arsenal 3:1 Chelsea

So herrlich James' Tor auch war, das Ergebnis erzählt für Chelsea eine ganz andere Geschichte. Arsenal war von Beginn an klinisch in diesem UEFA Women's Champions League-Viertelfinale, Hinspiel: Stina Blackstenius eröffnete das Scoring in der 22. Minute, und Chloe Kelly verdoppelte die Führung zehn Minuten später.

James' Traumschuss gab Chelsea kurzzeitig Hoffnung auf ein Comeback, doch Alessia Russo machte diese in der 76. Minute zunichte und erzielte ihr achtes UWCL-Tor der Saison, womit sie die Torjägerliste des Wettbewerbs anführt. Mit 3:1 hält Arsenal einen komfortablen Vorsprung vor dem Rückspiel.

Zur Qual für Chelsea kamen noch zwei aberkannte Tore hinzu, da Treffer von Buurman und Buchanan beide nicht anerkannt wurden. An einem anderen Abend könnte das Duell ganz anders aussehen.

Warum James' Treffer so besonders war

Was das Tor noch bemerkenswerter macht, ist die Tatsache, dass es von James' schwächerem linken Fuss kam. Mit dem Ball am Flügel und wenigen Optionen formte sie einen kurvenden Schuss, der wie in Zeitlupe an der Torhüterin vorbeizog, bevor er sich im hinteren oberen Winkel einschrieb. Es war die Art von Tor, das man fünf- oder sechsmal zurückspult und immer noch nicht vollständig versteht, wie es reinging.

James ist zuletzt in herausragender Form. Sie erzielte beim 2:0-Sieg von Chelsea im Women's League Cup-Finale gegen Manchester United am 15. März einen Treffer und unterzeichnete Anfang dieses Monats einen neuen Vertrag, der sie bis 2030 an den Klub bindet. Chelsea weiss genau, was es an ihr hat, und Momente wie dieser unterstreichen exakt, warum sie sie so langfristig gebunden haben.

Was als nächstes passiert

Chelsea steht vor einer steilen Aufholjagd im Rückspiel, das am 1. April im Stamford Bridge angesetzt ist. Ein Zwei-Tore-Rückstand ist im europäischen Fussball alles andere als unüberwindbar, und wenn James einen weiteren Moment wie den vom Montagabend produziert, bleibt alles möglich.

Das gesagt, sah Arsenal organisiert, gefährlich und ihres Vorsprungs absolut würdig aus. Das alte Jagdrevier von Emma Hayes muss brodeln, wenn Chelsea das Comeback schaffen will, für das Champions-League-Nächte gemacht sind.

Das Urteil

Arsenal gewann das Spiel, und zwar überzeugend. Aber Lauren James gewann die Highlight-Rolle, und im Zeitalter der sozialen Medien zählt das durchaus. Chelseas Aufgabe ist nun enorm, doch sie vollständig abzuschreiben wäre unklug, solange sie eine Spielerin besitzen, die in der Lage ist, aus dem Nichts Aussergewöhnliches zu produzieren.

Den Originalartikel lesen Sie bei Quelle.

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Written by

Daniel Benson

Writer, editor, and the entire staff of SignalDaily. Spent years in tech before deciding the news needed fewer press releases and more straight talk. Covers AI, technology, sport and world events — always with context, sometimes with sarcasm. No ads, no paywalls, no patience for clickbait. Based in the UK.