Kita gibt fahrlässige Tötung zu nach dem Tod eines Kleinkindes in ihrer Obhut

Kita gibt fahrlässige Tötung zu nach dem Tod eines Kleinkindes in ihrer Obhut

Ein Fall, der niemals hätte geschehen dürfen

Eine Kindertagesstätte in Dudley hat fahrlässige Tötung durch ein Unternehmen nach dem Tod des 14 Monate alten Noah Sibanda eingeräumt, der am 9. Dezember 2022 starb, nachdem er fixiert und in gefährlicher Position mit dem Gesicht nach unten zum Schlafen gelegt worden war. Dieser Fall legt katastrophale Versäumnisse in der Fürsorgepflicht gegenüber den Schwächsten schonungslos offen.

Die Fairytales Day Nursery Limited bekannte sich am 25. März 2026 vor dem Wolverhampton Crown Court schuldig, an einem Datum, das ursprünglich für den Prozessbeginn angesetzt war. Die Inhaberin und Geschäftsführerin der Kita, Deborah Latewood (55), räumte ebenfalls einen Verstoss gegen das Arbeitsschutzgesetz ein. Die Urteilsverkündung für alle Beteiligten ist für den 16. April 2026 angesetzt.

Was mit Noah geschah

Die Fakten dieses Falls sind zutiefst erschütternd. Noah wurde fest in einen Schlafsack gewickelt, eine Decke über seinen Kopf gelegt und mit dem Gesicht nach unten auf ein weiches Kissen gebettet. Die Kita-Mitarbeiterin Kimberley Cookson, heute 23 Jahre alt, hielt den Kleinkind mit ihrem Bein fest, während sie versuchte, ihn zum Schlafen zu bringen. Ein Überwachungsvideo dokumentierte den Vorfall.

Noah wurde anschliessend ins Russells Hall Hospital in Dudley gebracht, wo er starb.

Cookson hatte sich bereits im Juni 2025 der groben Fahrlässigkeit schuldig bekannt. Latewood räumte ihr Vergehen mit der Begründung ein, dass sie zwar nicht gewusst habe, aber hätte wissen müssen, dass Kinder auf eine derart gefährliche Weise schlafen gelegt wurden.

Eine seltene Anklage wegen unternehmerischer Fahrlässigkeit

Anklagen wegen fahrlässiger Tötung durch ein Unternehmen gegen Kitas sind in Grossbritannien äusserst selten, was unterstreicht, wie schwerwiegend die Versäumnisse in diesem Fall waren. Der Crown Prosecution Service genehmigte die Anklagen im April 2025, mit dem leitenden Spezialstaatsanwalt Alex Johnson als verantwortlichem Ankläger.

Die West Midlands Police untersuchte den Todesfall in Zusammenarbeit mit dem CPS, Ofsted und anderen Behörden. Vier weitere Personen wurden im Laufe der Ermittlungen verhaftet, gegen die jedoch keine weiteren Massnahmen eingeleitet werden.

Kita von Ofsted dauerhaft geschlossen

Ofsted entzog der Kita im April 2023, einige Monate nach Noahs Tod, dauerhaft das Recht zum Betrieb. Die Räumlichkeiten in der Bourne Street werden seitdem nicht mehr als Kinderbetreuungseinrichtung genutzt.

Die Anklagen wurden erstmals am 13. Mai 2025 vor dem Magistratsgericht verhandelt, bevor sie an den Crown Court weitergeleitet wurden. Sowohl Latewood als auch Cookson wurde Kaution bis zur Urteilsverkündung im nächsten Monat gewährt.

Eine Familie in tiefer Trauer

Noahs Mutter, Masi Sibanda, zollte ihrem Sohn Tribut und sagte: "Noah war ein wunderschöner, fröhlicher und unkomplizierter kleiner Junge, und wir vermissen ihn sehr."

Diese Worte tragen ein Gewicht, das kein rechtliches Ergebnis wirklich aufwiegen kann. Eine Familie vertraute einer registrierten Kita darauf, ihr Kind zu beschützen, und dieses Vertrauen wurde auf die schlimmste erdenkliche Weise gebrochen.

Was als Nächstes geschieht

Alle Augen richten sich nun auf die Urteilsverkündung am 16. April 2026 vor dem Wolverhampton Crown Court. Angesichts der Seltenheit einer Verurteilung wegen fahrlässiger Tötung durch ein Unternehmen im Bereich der Kinderbetreuung könnten die verhängten Strafen einen wichtigen Präzedenzfall dafür setzen, wie ernst solche Versäumnisse künftig genommen werden.

Was auch immer das Ergebnis sein mag, nichts ändert die zentrale, unerträgliche Tatsache dieses Falls: Ein 14 Monate altes Kind ging an einem Dezembermorgen in die Kita und kam nie nach Hause zurück.

Den Originalartikel lesen Sie bei der Quelle.

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Written by

Daniel Benson

Writer, editor, and the entire staff of SignalDaily. Spent years in tech before deciding the news needed fewer press releases and more straight talk. Covers AI, technology, sport and world events — always with context, sometimes with sarcasm. No ads, no paywalls, no patience for clickbait. Based in the UK.