Karen Hauer verabschiedet sich nach 14 glanzvollen Jahren von Strictly Come Dancing

Karen Hauer verabschiedet sich nach 14 glanzvollen Jahren von Strictly Come Dancing

Die am längsten amtierende Königin des Tanzparketts hat ihre Schuhe an den Nagel gehängt

Nun ist es also passiert. Karen Hauer, das venezolanisch-amerikanische Kraftpaket, das seit 2012 ein fester Bestandteil von Strictly Come Dancing ist, hat bestätigt, dass sie für die Staffel 2026 nicht zurückkehren wird. Nach 14 Jahren voller Pailletten, Selbstbräuner und Drama am Samstagabend macht die dienstälteste Profitänzerin der Show Schluss.

Die 43-jährige Hauer überbrachte die Nachricht am Samstagmorgen in einem emotionalen Instagram-Video und stellte den Abschied als ihre eigene Entscheidung dar. Es ist jedoch erwähnenswert, dass frühere Berichte der Zeitung The Sun nahelegten, sie gehöre zu den fünf Profis, die von der BBC im Rahmen einer umfassenden Umstrukturierung entlassen wurden. Die Wahrheit liegt, wie so oft, wahrscheinlich irgendwo dazwischen.

Ein Vermächtnis, das es zu feiern gilt

Ob man ihre Choreografien nun mag oder nicht, Hauers Einfluss auf die Sendung lässt sich nicht leugnen. Sie tanzte erstmals in Staffel 10 über unsere Bildschirme, als sie Katya Virshilas ersetzte und mit Nicky Byrne von Westlife ein Paar bildete. Über die folgenden 14 Staffeln hinweg wurde sie zu einem ebenso festen Bestandteil von Strictly wie die Discokugel-Trophäe selbst.

Ihre Sternstunde erlebte sie in Staffel 18 (2020), als sie und Jamie Laing von Made in Chelsea bis ins Finale tanzten und den zweiten Platz belegten. Kein schlechtes Ergebnis für eine Paarung, der zu Beginn der Staffel nur wenige Erfolg zugetraut hatten.

Die ausführende Produzentin der BBC, Sarah James, zollte Hauer schnell Tribut und nannte sie in einer offiziellen Stellungnahme "die dienstälteste Profitänzerin in der Geschichte der Show". Ein großes Lob und absolut verdient.

Nicht nur Karen: Strictlys große Säuberung von 2026

Hier wird es richtig interessant. Hauer geht nicht allein. Vier weitere Profis wurden ebenfalls vor der neuen Staffel vor die Tür gesetzt:

  • Nadiya Bychkova, 36
  • Gorka Marquez, 35
  • Luba Mushtuk, 36
  • Michelle Tsiakkas, 30

Das ist ein ordentlicher Kahlschlag. Und die Umwälzungen enden nicht bei den Profis. Berichten zufolge werden auch die Co-Moderatoren Tess Daly und Claudia Winkleman nicht zurückkehren, was, sollte es bestätigt werden, den größten Umbruch in der Geschichte der Show darstellen würde.

Die BBC-Bosse wollen angeblich "eine neue Ära einläuten", nachdem es in den letzten Jahren hinter den Kulissen zu Kontroversen gekommen war. Ob ein frischer Anstrich ausreicht, um tieferliegende Probleme zu beheben, bleibt abzuwarten, aber sie machen zumindest keine halben Sachen.

Die Reaktion

Die Reaktion fiel erwartungsgemäß emotional aus. Die Juroren Shirley Ballas und Motsi Mabuse posteten beide unterstützende Nachrichten, ebenso wie der Profi-Kollege Johannes Radebe und die Moderatorin Zoe Ball. Karens ehemaliger Tanzpartner Harry Aikines-Aryeetey sagte, er sei "absolut am Boden zerstört", obwohl seine Kommentare vor Karens eigener Ankündigung für hochgezogene Augenbrauen sorgten.

Unterdessen soll Michelle Tsiakkas nach ihrer Entlassung die Strictly Professionals Tour 2026 verlassen haben, während Gorka Marquez und Luba Mushtuk planen, die Tour fortzusetzen, die unabhängig von der Hauptfernsehserie läuft.

Was das für Strictly bedeutet

Wenn man die Sentimentalität beiseite lässt, hat man es mit einer Show zu tun, die in einer Identitätskrise steckt. Strictly war zwei Jahrzehnte lang das Juwel der BBC, aber die jüngsten Kontroversen haben die Führungsebene offensichtlich genug aufgeschreckt, um den Reset-Knopf zu drücken.

Die Frage ist, ob die Zuschauer mitziehen werden. Das Publikum von Strictly war schon immer loyal, aber Loyalität hat ihre Grenzen. Beliebte Gesichter, sowohl unter den Profis als auch bei der Moderation, zu entfernen, ist ein Glücksspiel. Wenn die Nachbesetzungen stimmen, hat man eine wiederbelebte Show. Wenn nicht, hat man ein sehr teures Problem am Samstagabend.

Für Karen Hauer ist das Vermächtnis jedoch gesichert. Vierzehn Jahre, unzählige Routinen, eine Trophäe für den zweiten Platz und ein fester Platz in der Strictly-Folklore. Was auch immer als Nächstes für sie kommt, sie hat es sich verdient.

Lesen Sie den Originalartikel unter Quelle.

D
Written by

Daniel Benson

Writer, editor, and the entire staff of SignalDaily. Spent years in tech before deciding the news needed fewer press releases and more straight talk. Covers AI, technology, sport and world events — always with context, sometimes with sarcasm. No ads, no paywalls, no patience for clickbait. Based in the UK.