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Gyokeres schnürt Dreierpack, während Schweden auf die WM zusteuert und Kosovo ein Torfestival feiert

Viktor Gyokeres führt Schweden ins WM-Play-off-Finale, während der Kosovo mit einem spektakulären 4:3-Sieg gegen die Slowakei für eine Sensation sorgt.

Gyokeres schnürt Dreierpack, während Schweden auf die WM zusteuert und Kosovo ein Torfestival feiert

Arsenals Torjäger erinnert alle an seine Stärken

Viktor Gyokeres hat sich einen guten Abend ausgesucht, um sich wieder daran zu erinnern, wo das Tor steht. Der Stürmer von Arsenal, der die gesamte WM-Qualifikation 2026 für Schweden ohne eigenen Treffer geblieben war, entschied, dass ein WM-Play-off-Halbfinale gegen die Ukraine der perfekte Moment für einen Dreierpack sei. Timing ist bekanntlich alles.

Die Mannschaft von Graham Potter gewann mit 3:1 im neutralen Estadi Ciutat de Valencia, da die Ukraine aufgrund des anhaltenden Konflikts mit Russland nicht zu Hause spielen konnte. Gyokeres eröffnete den Torreigen nach nur sechs Minuten, erhöhte in der 51. Minute auf 2:0 und verwandelte in der 73. Minute eiskalt einen Elfmeter zum Hattrick. Ponomarenko gelang in der 90. Minute zwar noch der Anschlusstreffer für die Ukraine, doch das war kaum mehr als Ergebniskosmetik.

Schweden trifft nun am Dienstag, den 31. März, im Play-off-Finale auf Polen, und angesichts der aktuellen Form von Gyokeres darf man ihnen gute Chancen ausrechnen. Es wird angenommen, dass dies Schwedens erster Dreierpack in einem WM-Qualifikationsspiel seit Oktober 2021 ist, aber nageln Sie uns darauf nicht fest.

Kosovo sorgt für das Drama des Abends

War Schwedens Sieg klinisch, so war der des Kosovo völlig chaotisch. Die Nummer 79 der Weltrangliste (eine der jüngsten Nationen im internationalen Fussball, die erst im März 2014 gegen Haiti ihr erstes Spiel bestritt) schaffte vor 20.113 Zuschauern ein atemberaubendes 4:3-Comeback gegen die Slowakei.

Die Slowakei sah anfangs sicher aus. Valjent köpfte sie nach sechs Minuten in Führung, und als Haraslin kurz vor der Pause einen Freistoss verwandelte, schien der Kosovo bereits auf dem Weg nach Hause zu sein. Doch diese Mannschaft hatte das Drehbuch offensichtlich nicht gelesen.

Hodza hatte bereits in der 21. Minute verkürzt, und die zweite Halbzeit gehörte komplett dem Kosovo. Asllani glich zwei Minuten nach Wiederanpfiff aus. Muslija brachte sie in der 60. Minute in Führung. Hajrizi machte in der 72. Minute das vierte Tor. Die Slowakei warf alles nach vorne, und der Stürmer von Middlesbrough, David Strelec, drückte den Ball tief in der Nachspielzeit noch über die Linie, doch der Kosovo hielt stand.

Für eine Nation, die erst im Mai 2016 FIFA-Mitglied wurde, ist die Aussicht auf ein WM-Debüt absolut aussergewöhnlich. Sie sind nur noch ein Spiel davon entfernt, Geschichte zu schreiben.

Ausserdem: Lewandowski zeigt alte Klasse, Türkei zittert sich weiter

Polen drehte einen Rückstand gegen Albanien und gewann 2:1 in einem Spiel, das sich in dem Moment, als Robert Lewandowski den Platz betrat, unausweichlich anfühlte. Hoxha brachte Albanien in der 42. Minute in Führung, doch der 37-jährige Lewandowski glich in der 63. Minute aus, vermutlich in seiner letzten WM-Qualifikationskampagne. Zielinski machte in der 73. Minute mit einem präzisen Abschluss alles klar. Polen erwartet nun Schweden in einem Finale, das einiges verspricht.

Die Türkei setzte sich dank des Aussenverteidigers von Brighton, Ferdi Kadioglu, der in dieser Saison in brillanter Form ist und in der 53. Minute den einzigen Treffer erzielte, mit 1:0 gegen Rumänien durch. Ein WM-Platz für die Türkei wäre ihr erster seit dem berühmten dritten Platz im Jahr 2002, der sich immer noch wie ein Fiebertraum anfühlt.

Dänemark war unterdessen gegen Nordmazedonien absolut gnadenlos und gewann 4:0, wobei alle vier Tore nach der Pause fielen. Brentford-Profi Mikkel Damsgaard eröffnete in der 49. Minute den Torreigen, bevor Gustav Isaksen in der 58. und 59. Minute einen schnellen Doppelpack schnürte. Arsenal-Mittelfeldspieler Christian Norgaard setzte in der 75. Minute den Schlusspunkt.

Nordirland hatte einen deutlich weniger erfreulichen Abend und verlor 0:2 gegen Italien. Über das Spiel decken wir besser den Mantel des Schweigens.

Das Fazit

Ein fantastischer Abend mit WM-Play-off-Fussball. Gyokeres erinnerte uns alle an seine Klasse, der Kosovo bescherte uns ein echtes Märchen und Lewandowski bewies, dass das Alter nur eine Zahl auf dem Rücken eines sehr teuren Trikots ist. Die Finalspiele am Dienstag können nicht früh genug kommen.

Lesen Sie den Originalartikel unter Quelle.

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Written by

Daniel Benson

Writer, editor, and the entire staff of SignalDaily. Spent years in tech before deciding the news needed fewer press releases and more straight talk. Covers AI, technology, sport and world events — always with context, sometimes with sarcasm. No ads, no paywalls, no patience for clickbait. Based in the UK.