Evloevs zähe Entscheidung beendet Murphys ungeschlagenen Rekord bei UFC London
Ein Titel-Eliminator, der dem Hype gerecht wurde (und noch mehr)
Movsar Evloev kam nach London, kämpfte sich durch Widrigkeiten und verließ die O2 Arena mit genau dem, was er wollte: einem klaren Weg zum Federgewichtstitel. Der Mehrheitsentscheid des Russen über Lerone Murphy am 21. März 2026 war chaotisch, kontrovers und manchmal wirklich bizarr, aber am Ende wurde Evloevs Hand gehoben, und das ist alles, was in diesem Sport zählt.
Die Punktekarten zeigten 48-46, 48-46, 47-47 von den Richtern Critchfield, Pettry und Treese. Für Murphy, den aus Manchester stammenden Kämpfer, der vor einem parteiischen britischen Publikum antrat, war das Ergebnis verheerend: seine erste professionelle Niederlage, womit sein Rekord auf 17-1-1 sank. Für Evloev war es der 20. Sieg in Folge, der eine makellose Profibilanz von 20-0 und seinen zehnten aufeinanderfolgenden UFC-Sieg festigte.
Murphy startete scharf, dann lief es aus dem Ruder
Die Eröffnungsrunden gehörten Murphy. Sein Konterstriking war präzise, seine Beinarbeit flüssig, und das Londoner Publikum stand fest hinter ihm. Er sah absolut wie der Kämpfer aus, der um das Federgewichtsgold kämpfen könnte.
Dann ging zwischen Runde zwei und drei etwas schief. Murphys Hüfte schien zu "poppen", und von diesem Zeitpunkt an verschwand das so effektive Kick-Spiel einfach. Die Bewegung wurde mühsam. Der Mann, der zuvor durch das Oktagon geglitten war, steckte plötzlich im Schlamm fest, und Evloev ist nicht die Art von Gegner, der man begegnen möchte, wenn die eigene Mobilität eingeschränkt ist.
Evloevs Wrestling übernimmt die Kontrolle
Die Veränderung spürend, tat Evloev, was er am besten kann: Er übte Druck aus, klammerte und rang. In den Runden drei bis fünf setzte der an Nummer eins gesetzte Federgewichtler sein Grappling unerbittlich durch, rieb Murphy am Käfig auf und sammelte Kontrollzeit an, die die Punktrichter eindeutig beeinflusste.
Es lief jedoch nicht alles reibungslos für Evloev. In Runde vier zog Schiedsrichter Marc Goddard einen Punkt ab, nachdem Evloev seinen zweiten Tiefschlag des Kampfes gelandet hatte. Es war ein Moment, der auf den Punktekarten entscheidend hätte sein können, und die geteilte Wertung in Runde drei, wo Richter Pettry die Runde Murphy gab, während Critchfield und Treese Evloev bevorzugten, zeigt, wie hauchdünn dieser Kampf war.
Was passiert als Nächstes?
Evloev zögerte nicht, seine Absichten klarzumachen. „UFC, es gibt keine Entschuldigung, mich nicht um den Titel kämpfen zu lassen“, erklärte er nach dem Kampf, und ehrlich gesagt, ist es schwer, dem Mann zu widersprechen. Zwanzig Siege, null Niederlagen, zehn in Folge in der UFC. Der Lebenslauf ist makellos.
Der Mann, der den Gürtel hält, der zweifache Federgewichtschampion Alexander Volkanovski, scheint sich nicht daran zu stören. Er antwortete per Video mit dem herrlich selbstbewussten: „Dieser alte Mann hat noch einige Tricks auf Lager. Nur her damit.“ Volkanovski verteidigte seinen Titel gegen Diego Lopes bei UFC 325 in Sydney am 1. Februar 2026, sodass der Zeitplan für eine mögliche Evloev-Herausforderung sinnvoll ist.
Was Murphy betrifft, so war er gnädig in der Niederlage und anerkannte Evloevs Anspruch auf den nächsten Titelkampf. Mit 17-1-1 hat sein Titel-Traum einen erheblichen Dämpfer erhalten, aber er ist immer noch jung und talentiert genug, um sich wieder aufzubauen. Die Hüftverletzung wird jedoch zuerst Aufmerksamkeit erfordern.
Der Rest der Card
Anderswo auf der Londoner Card verdiente Iwo Baraniewski einen wohlverdienten 'Performance of the Night'-Bonus mit einem atemberaubenden TKO-Sieg in 28 Sekunden und steckte dafür 100.000 Dollar ein. Shanelle Dyer nahm ebenfalls einen 'Performance of the Night'-Award mit nach Hause, während Mason Jones und Axel Sola sich die 'Fight of the Night'-Ehren teilten und jeweils 100.000 Dollar verdienten.
Das Fazit
Dies war ein Kampf, der die Meinungen spalten wird. Murphy sah anfangs wie der bessere Striker aus, aber Verletzungen und Evloevs unerbittlicher Druck erzählten die Geschichte. War es kontrovers? Absolut. Wurde die Hand des richtigen Mannes gehoben? Im Großen und Ganzen wahrscheinlich ja. Evloev kontrollierte drei der fünf Runden durch überlegenes Grappling, und selbst mit dem Punktabzug sprachen die Zahlen für ihn. Das Bild um den Federgewichtstitel ist gerade sehr interessant geworden.
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